Eindexamen Duits vwo 2021, tijdvak 2: vragen en antwoorden
Alle vragen met het antwoord uit het correctievoorschrift. Opgaven: Tekst 1 Berlin plant in Klubs Drogenumfrage, Tekst 2 Essen im Kostüm, Tekst 3 Hauptsache, gelikt, Tekst 4 Neurotechnik, Tekst 5 Dieser Typ aus der zweiten Klasse macht mir Angst, Tekst 6 Vom Mut, die Zukunft zu gestalten, Tekst 7 Unterleuten, Tekst 8, Tekst 9 Und keiner geht hin, Tekst 10 Studieren zu viele?.
Het centraal examen Duits vwo 2021, tijdvak 2 telt 39 vragen. Alle vragen vallen onder lezen. De opgaven en het correctievoorschrift staan op examenblad.nl. Met ToetsChecker maakt een klas het examen op papier en doet het AI-model per vraag een nakijkvoorstel met feedback, dat de docent controleert en vrijgeeft.
Onderwerpen in dit examen
Alle 39 vragen van dit examen vallen onder lezen. Bij dit vak toetst het centraal examen één vaardigheid; de verschillen zitten in de teksten en de vraagsoorten.
Opgaven en correctievoorschrift
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Vragen en antwoorden
Hieronder staan de opgaven en vragen van het examen Duits vwo 2021, tijdvak 2. Onder elke vraag klap je het antwoord uit het correctievoorschrift open. Probeer de vraag eerst zelf.
Tekst 1 Berlin plant in Klubs Drogenumfrage
Berlin plant in Klubs Drogenumfrage
Wer nimmt Drogen, wo werden sie genommen und welche Substanzen sind am beliebtesten? Der Senat will das herausfinden und eine Studie in der Berliner Klubszene durchführen lassen. „Zum Berliner Party- und Klubleben gehört für zahlreiche junge Menschen neben dem Konsum von Tabak und Alkohol auch der Konsum von sogenannten Partydrogen“, sagte der Sprecher der Gesundheitsverwaltung, Christoph Lang, der Berliner Morgenpost am Sonntag. Man wolle herausfinden, welches Alter, Geschlecht und welchen Bildungsstand die Konsumenten haben und welche Drogen sie zu sich nehmen. Aus den Ergebnissen sollen dann Handlungsempfehlungen für die Drogenprävention formuliert werden, heißt es in dem Zeitungsbericht. Die Berliner Clubkommission begrüßte die Initiative. Der Zusammenschluss der Berliner Klubs fordere bereits seit Langem ein sogenanntes „Drugtesting“ nach Schweizer Vorbild. Konsumenten können ihre Drogen in einem Labor abgeben, in dem Mitarbeiter die Substanzen auf Reinheit testen und so mit den Drogenbesitzern in Kontakt treten können. Es geht dabei um die Vermeidung von Gesundheitsrisiken.
naar: Die Welt, 24.04.2017
Vraag 1 1 punt
Welche Frage soll mit den Befunden der „Drogenumfrage“ beantwortet werden?
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Antwoord: A
Tekst 2 Essen im Kostüm
Sprachwissenschaft
Essen im Kostüm
(1) Frau Donalies, Sie haben sich in einem linguistischen Aufsatz ausführlich mit der Benennung von Speisen beschäftigt. Schon beim Lesen läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Haben Sie ein Lieblingsessen?
5 Puh, das kann ich nicht sagen. Wenn ich zum Schafott geführt würde und meine Henkersmahlzeit nennen müsste, hätte ich ein Problem. Ich koche einfach leidenschaftlich gerne und gut
- quer durch alle kulinarischen Kulturen. Das ist auch der Grund, warum ich mich dafür interessiere, wie Menschen Speisen benennen.
10 (2) Damit etwas nachgekocht wird, muss der Name 3 . Wie gelingt das sprachlich am besten? Das kommt ein bisschen darauf an, wonach einer sucht und was für ein Koch er ist. Braucht er schnell ein Rezept, bei dem auf den ersten Blick klar sein muss, was es ist, sind kurze, klare Bezeichnungen am besten.
15 Zum Beispiel Kürbis-Bratkartoffeln mit Pekannüssen oder Leckere Lauch- Käse-Suppe. Wer Zeit hat und vielleicht, so wie ich, eher experimentell und neugierig veranlagt ist, möchte überrascht oder stutzig gemacht werden. Wenn so jemand dann die Suchbegriffe „Fleischgericht“ und „Ingwer“ im Internet eingibt und beim Durchscrollen auf Beduine im Hemd
20 stößt, sticht das aus der Rezeptflut heraus, und die Chance, dass er draufklickt, ist groß. (3) Am meisten haben es Ihnen die fantasievollen Rezeptnamen angetan. Wie kommen Menschen darauf, einen Kuchen Bienenstich oder Kalter Hund zu nennen, einen Hackbraten Falscher Hase oder
25 ein Auberginengericht Der Imam fiel in Ohnmacht? Das ist doch
verwirrend? Das soll es ja auch im ersten Moment sein. Das Rezept ruft: Koch mich bitte, ich bin etwas Besonderes! Diese Fantasienamen gibt es natürlich nicht erst, seit es im Internet Rezeptforen gibt. Beispiele dafür lassen sich
30 finden, seit Menschen ihr Essen benennen. Den Armen Ritter gab es schon im späten Mittelalter. Die ältesten schriftlichen Rezepte in deutscher Sprache sind im Buoch von guoter Spise aus der Zeit um 1350 überliefert. (4) Gerichte mit Fantasienamen nennen Sie in Ihrem Aufsatz
35 „kostümiert“. Wie kommen Sie auf diese Bezeichnung? Es gab noch kein Wort dafür, und ich fand es passend, von einem Kostüm zu sprechen, in dem das Essen steckt. Ich habe dabei an den venezianischen Karneval gedacht. Wer sich verkleidet, hübscht sich auf, will auffallen, aber darunter kommt etwas ganz anderes zum Vorschein.
40 So ist es auch bei Begriffen wie dem Rollmops, dem Scheiterhaufen, oder bei Ich träume oft von Casablanca. (5) Haben Sie auch untersucht, woher all diese kostümierten Benennungen kommen? Nein, ich selbst nicht. Bei vielen ist die Namensherkunft bekannt und
45 bereits von Kollegen in etymologischen Wörterbüchern zusammen- getragen worden. Aber es lässt sich festhalten: Besonders oft finden wir Assoziationen und Vergleiche, wie bei den Katzenzungen oder dem Halven Hahn. Speisen wie der Stolze Heinrich oder der Studentenkuss dagegen haben einen historischen Hintergrund. Bei manchen Gerichten
50 lässt sich die Genese 1) nicht mehr nachvollziehen. So ist nicht sicher, ob der Imam in Ohnmacht fiel, weil das Auberginengericht so märchenhaft köstlich war oder weil ihn der Verbrauch von so viel extravirginem Olivenöl gnadenlos in den Ruin trieb.
naar: www.zeit.de, 13.09.2017
noot 1 die Genese: die Entstehung
Vraag 2 1 punt
Welche Funktion erfüllt der 1. Absatz?
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Antwoord: D
Vraag 3 1 punt
Welche Ergänzung passt in die Lücke in Zeile 10?
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Antwoord: A
Vraag 4 1 punt
Welche Aussage über fantasievolle Rezeptnamen ist dem 3. Absatz nach richtig?
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Antwoord: B
Vraag 5 1 punt
Was wird aus dem 4. Absatz deutlich?
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Antwoord: B
Vraag 6 2 punten
Geef van elke categorie aan waarop deze is gebaseerd.
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- associaties en/of vergelijkingen (1)
- historische achtergrond / geschiedenis (1)
Tekst 3 Hauptsache, gelikt
Hauptsache, gelikt
(1) Es gibt da viele schöne und viele schön blöde Ideen. So sollen sich Besucher des Städel Museums in Frankfurt vor der Toilette fotografieren und ihre Selfies auf lnstagram posten, angeblich um Marcel Duchamps kreativ zu gedenken. In Karlsruhe fordert unterdessen die Kunsthalle ihre
5 Besucher dazu auf, anlässlich einer Ausstellung zur Landschaftsmalerei, einen Ausflug in die Natur zu unternehmen und dabei lnstagram und Facebook mit lustigen Einträgen zu versorgen, natürlich unter der Vorgabe entsprechender Hashtags. (2) Viele Museen sind neuerdings dem Social-Media-Wahn verfallen. Man
10 will jung sein und populär, man will gelikt werden und für sich werben. Auch in diesem Herbst wird es mit dieser Art von publikumsgenerierter Kunstreklame fröhlich weitergehen. Neben regulären Führungen gibt es in vielen Museen jetzt auch „lnstawalks“, alles, was in den Ausstellungs- räumen hängt und den Teilnehmern auffällt, wird unmittelbar ins Netz
15 gestellt. Wie es aussieht, wird das Smartphone zum wichtigsten Wahr- nehmungsorgan. (3) 9 , zeigt das Fotografie-Museum C/O Berlin mit seinem Herbst- programm. Workshops laden zum genauen Hinsehen ein, es lassen sich analoge und digitale Kameratechniken ausprobieren. Das Ziel: persön-
20 liche Erfahrung statt Instagram-Banalität. Eine weitere Ausnahme machen die Workshops Gelenkt, Gesteuert, Gelogen des Lenbachhauses in München, die unter anderem über digitale Manipulation aufklären wollen. (4) Ansonsten scheinen Museen nicht gerade ein Ort zu sein, an dem Besucher sich kritisch mit dem Gebrauch der sozialen Medien
25 auseinandersetzen sollen. Im Gegenteil, die Kunstszene zeigt sich geradezu unterwürfig und verabschiedet sich von tieferen Erfahrungs- möglichkeiten. Eine persönliche Beziehung zwischen Mensch und Kunst ohne Smartphone scheint fast schon unerwünscht. (5) Da könnte man glatt meinen, künftig würden Unternehmen wie die
30 iVision Entertainment GmbH das Ausstellungsgeschäft übernehmen. Die
Firma hat die Schau Von Monet bis Kandinsky produziert. Keine Originale warten auf den Besucher, dafür eine riesige Projektionsfläche, auf der Videos aus über 1500 digitalisierten Bildelementen ablaufen. Mit Monet und Kandinsky hat diese mittelprächtige Show nichts mehr zu tun, doch
35 für Unterhaltung ist gesorgt.
(6) Schon seltsam, dass ausgerechnet die Museen ihre eigenen Ideale so rasch verraten haben. Eine Theateraufführung, ein Film, ein Konzert oder ein Buch gelten ja gerade dann als besonders empfehlenswert, wenn man vollständig in ihre künstlerischen Welten eintauchen, das heißt den Alltag
40 und sein Smartphone vergessen kann. Auch in einer gelungenen Kunstausstellung kann man sich innerlich treiben lassen und seinem Social-Media-Alltag entkommen. Doch davon scheinen die Kuratoren nichts mehr wissen zu wollen.
naar: Die Zeit, 14.09.2017
Vraag 7 1 punt
Wozu erwähnt der Verfasser die zwei Beispiele im 1. Absatz? Er will damit deutlich machen, dass
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Antwoord: B
Vraag 8 1 punt
Wie schließt der Satz „Wie es … wichtigsten Wahrnehmungsorgan.“ (Zeile 15-16) an die vorangehenden Sätze des Absatzes an?
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Antwoord: C
Vraag 9 1 punt
Welche Ergänzung passt in die Lücke in Zeile 17?
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Antwoord: A
Vraag 10 1 punt
Wem oder was gegenüber?
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Antwoord: E
Vraag 11 1 punt
Warum bringt der Verfasser das Beispiel der iVision Entertainment GmbH zur Sprache? (5. Absatz) Er will damit zeigen, dass
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Antwoord: A
Vraag 12 1 punt
In welchem Ton schließt der Verfasser den Artikel im letzten Absatz ab?
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Antwoord: D
Tekst 4 Neurotechnik
Neurotechnik Durch 13 Musik zu komponieren, ermöglicht nun eine Forschergruppe vom Institut für Neurotechnologie der Technischen Universität Graz. Bisher konnten beeinträchtigte Personen mithilfe von Gehirn-Computer- Schnittstellen (BCIs) E-Mails schreiben und im Internet surfen. Dabei wie auch beim Komponieren tragen sie eine Haube, welche die Gehirnströme misst. Zusätzlich sind eine bestimmte Software und ein wenig musikalisches Geschick notwendig. Die Erkenntnisse aus den Versuchen mit gesunden Probanden könnten die Grundlage für künftige BCI-Apps sein. Dazu soll auch jedes leistungsstarke Smartphone die Hirnsignale analysieren kön- nen.
naar: Focus, 14.10.2017
Vraag 13 1 punt
Welche Ergänzung passt in die Lücke?
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Antwoord: B
Tekst 5 Dieser Typ aus der zweiten Klasse macht mir Angst
Dieser Typ aus der zweiten Klasse macht mir Angst
(1) An unserem Kühlschrank hängt seit Kurzem ein Zettel mit dem Namen eines Jungen und vielen gemalten Herzen drum herum. Darum habe ich mir diesen Typen genauer angesehen. Auf dem Spielplatz. Er ist ja erst in der zweiten Klasse, keine 1,30 Meter groß, etwas blass, und er trägt
5 Batman-Socken
- trotzdem macht er mir Angst. Geht das jetzt schon los? Das mit den Jungs? Kann ich nicht noch ein paar Jahre lang der einzige Mann sein, den meine Tochter gern umarmt? (2) „Was findet sie an dem?“, denke ich, ans Klettergerüst gelehnt, als der Kühlschrankzettelschwarm auf seinem Tretroller an mir vorbeifährt
- bis
10 mir klar wird, dass ich auf einen Siebenjährigen 15 bin. Meine Tochter wird bald acht, spätestens mit zwölf wird sie sich in irgendeinen Youtube- oder Boyband-Star verlieben. Vier Jahre bleiben mir, dann bin ich nicht mehr der „beste Papa der Welt“, den sie im Spiel heiraten möchte, sondern der nervige alte Mann, nur mehr wichtig als Taschen-
15 geldzahlstelle und Autoschlüsselbesitzer.
(3) Es kommt unweigerlich der Moment, den viele Väter, die ich kenne, fürchten: der erste Freund der Tochter. Als Vater eines Sohnes freut man sich vermutlich, wenn der seine erste Freundin nach Hause bringt. Aber warum löst bei vielen Männern der Gedanke an eine Tochter im
20 Teenageralter vor allem Sorgen aus? Jahrhundertelang haben Väter ihre Töchter wie Singvögel im goldenen Käfig gehalten. In manchen Ländern dürfen junge Frauen vor der Hochzeit bis heute nicht ohne männliches Familienoberhaupt vor die Tür. Das ist natürlich absurd. Mir würde eine Drohne reichen, die meiner Tochter hinterherfliegt, wenn sie zum ersten
25 Mal allein zur Schule laufen darf.
(4) Meine Angst nährt sich an den Geschichten, die Frauen so gern über ihre wilde Teenagerzeit erzählen: Kollegin K., die sich schon mit 13 Jahren älter geschminkt in die Disko „P1“ geschlichen hat, oder S., die als 16-Jährige trotz elterlichem Verbot oft per Anhalter fuhr. Werde ich
30 schlafen können, wenn meine Tochter feiernd durch die Nächte zieht? Oder wird in meinem Kopf dauernd Aktenzeichen XY … ungelöst1) laufen? Der Vater meiner Freundin hat jahrelang vor der Disko im Auto gewartet, um seine drei Töchter abzuholen. Als meine Freundin mit 14 den ersten Jungen nach Hause brachte, fragte er danach: „Hast du ihn schon mal
35 geküsst?“ Sie sagte grinsend: „Ja, klar“, und er antwortete rührend hilflos und entrüstet: „Das finde ich aber nicht gut!“ Meine Kollegin erzählte mir, dass ihr Vater vor Schreck in eine Hecke gefahren sei, als er ihr aus dem Auto heraus hinterhergesehen habe, wie sie das erste Mal Händchen haltend mit einem Jungen gelaufen sei.
40 (5) Der Beschützerinstinkt, der erwacht, wenn man Vater einer Tochter wird, ist ungeahnt stark. Die Welt da draußen kommt einem plötzlich so gefährlich vor. Wie man als Junge darin besteht, weiß man aus eigener Erfahrung. Dass Frauen ihre eigenen Wege haben, heikle Situationen zu meistern, übersieht man als Vater.
45 (6) Schon als 15-Jähriger habe ich lange Umwege gemacht, um Freun- dinnen abends bis vor ihre Haustür zu bringen. Nur um zu wissen, dass sie gut ankommen. Vermutlich stand damals öfter mal ein Vater schwer besorgt hinter der Gardine und plante im Kopf meinen schmerzhaften Tod. Eigentlich ein beruhigender Gedanke.
naar: sz-magazin.sueddeutsche.de, 25.03.2017
noot 1 Aktenzeichen XY … ungelöst: Fernsehreihe, bei der mit Hilfe von Zuschauerhinweisen ungeklärte Straftaten aufgeklärt werden (vergleichbar mit der niederländischen Fernsehreihe Opsporing verzocht).
Vraag 14 3 punten
Geef van elk van de volgende aanduidingen aan of daarmee de vader (= ik-persoon), de jongen of geen van beiden is bedoeld.
1 “dem” (regel 8)
2 “Kühlschrankzettelschwarm” (regel 9)
3 “Youtube- oder Boyband-Star” (regel 11-12)
4 “den” (regel 13)
5 “Vater eines Sohnes” (regel 17)
6 “männliches Familienoberhaupt” (regel 22-23) Noteer achter elk nummer op het antwoordblad ‘vader’, ‘jongen’ of ‘geen van beiden’.
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- 1 jongen 2 jongen 3 geen van beiden 4 vader 5 geen van beiden 6 geen van beiden indien zes goed (3) indien vijf goed (2) indien vier goed (1) indien minder dan vier goed (0) (3)
Vraag 15 1 punt
Welche Ergänzung passt in die Lücke in Zeile 10?
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Antwoord: B
Vraag 16 1 punt
Welk begrip, dat in een latere alinea wordt genoemd, kan als verklaring voor dit fenomeen dienen? Citeer het betreffende begrip.
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- Beschützerinstinkt (1)
Vraag 17 1 punt
Welche Funktion haben die Beispiele im 4. Absatz?
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Antwoord: A
Vraag 18 1 punt
Wat ziet de auteur hier als een geruststellende gedachte?
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Opmerking Niet goed rekenen antwoorden met als kern:
- iemand/hem iets (willen) aandoen
- dochter veilig thuis brengen
Vraag 19 1 punt
Waarom is dat volgens de tekst vaak helemaal niet nodig? Citeer de eerste twee woorden van de zin die het antwoord bevat.
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- Dass Frauen (1)
Tekst 6 Vom Mut, die Zukunft zu gestalten
WIRTSCHAFT
Vom Mut, die Zukunft zu gestalten In Deutschland ist es zum Volkssport geworden, die Cebit1) zu belächeln. Das ist ein Fehler.
(1) Wer neue Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft aufspüren und beschreiben muss, ist seiner Zeit per Definition voraus. Dann bekommen Themen Relevanz, die im Alltag der Menschen im Hier und Jetzt kaum
5 eine Rolle spielen. Entsprechend 20 fallen die Reaktionen darauf aus: Als die ersten Berichte darüber geschrieben wurden, die Systeme zur Datenverarbeitung würden Unternehmen bald dezentral über Rechen- zentren bereitgestellt, die sich mit den hauseigenen Computern in der Sprache des Internets austauschten, wurde gelacht. Man möge das
10 deutsche Unternehmen finden, das bereit sei, Daten in eine derartig unsichere Umgebung in einer sogenannten Cloud zu verlagern. (2) Solche Hinweise sind berechtigt. Sie zeugen aber auch davon, dass im Heute oft der Mut fehlt, die Dynamik der Zukunft zu erkennen. Inzwischen umgibt die Cloud den Alltag der Menschen, kaum jemand
15 denkt darüber nach. Wer ein modernes Handy hat, wird mit nur einem Blick darauf darüber informiert, wie lange es dauern wird, um nach Hause zu fahren
- doch wo man zu Hause ist, hatte man dem Handy zuvor nie mitgeteilt. Und wer zum Beispiel einen neuen BMW mit Connected Drive- Diensten bestellt, kann in Echtzeit sehen, ob sich hinter der nächsten
20 Kurve der Verkehr stauen wird. Ohne eine Datensammlung in der Cloud wäre das unmöglich. (3) Trotzdem ist die Verzagtheit weiterhin groß. Unternehmen zögern noch immer, sich mit Mut in die Welt des Internets der Dinge zu stürzen, in der fast alles digital miteinander vernetzt wird, was sich vernetzen lässt.
25 Vielen Unternehmen gelingt es nicht, die Mauern zwischen Forschung und Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, IT und Finanzabteilungen aufzubrechen. Diese Wände zwischen den Funktionen aber machen es schwierig, Industrie-4.0-Strategie und -Projekte in der gesamten Organisation zu koordinieren. Unternehmen zögern, ihre Daten über neue
30 Schnittstellen hinweg mit der Außenwelt zu teilen. Auch kämpfen sie mit den entsprechenden juristischen Vertragsgestaltungen stärker, als sie es ursprünglich erwartet hätten. Zudem fällt die Entscheidung darüber schwer, welche Leistungen weiterhin im eigenen Haus erstellt werden sollen und welche man von Partnerunternehmen beziehen will. Doch wer
35 zu lange zögert, wird verlieren.
(4) Warum nur ist Deutschland so verzagt? Das Land organisiert seit Jahren die größte IT-Messe der Welt. Aber über die Cebit zu lächeln, die kommende Woche abermals ihre Tore in Hannover öffnen wird, ist ein Volkssport geworden. Nun ist es zwar richtig, dass die einen Monat später
40 ausgerechnet am selben Ort stattfindende Industriemesse immer mehr Digitalisierungsthemen abdeckt und insofern in komplementäre Konkurrenz zur Cebit getreten ist. Aber die Programme, die Software, die Maschinen miteinander „reden“ lässt und zugleich in der Lage ist, diese Daten gewinnbringend auszuwerten, die findet man auf der Cebit. Auch
45 gesellschaftliche Debatten über Datenschutz, ein bedingungsloses Grundeinkommen und die Auswirkungen der neuen Technik auf die künftige Arbeitswelt dürften auf der Cebit eine größere Rolle spielen. (5) Wer mit Deutschen redet, die im Silicon Valley2) erfolgreich geworden sind, bekommt noch einen weiteren Hinweis auf die Zukunft: Man möge
50 hierzulande doch endlich einmal damit anfangen, wieder von größeren Dingen zu träumen. Gemeint sind damit vor allem die jungen, neu- gegründeten Unternehmen, die Start-ups. In Deutschland wachse inzwischen zwar eine lebhafte Start-up-Kultur heran. Aber zu wenige Start-up-Unternehmer strebten an, Umsätze von 100 Millionen Euro oder
55 gar einer Milliarde Euro zu erreichen.
(6) Um diesen Schritt zu gehen, fehlt es in Deutschland allerdings nicht nur an der Mentalität, sondern auch an den Kapitalgebern, die bereit sind, entsprechend ins Risiko zu gehen. Geld für die allererste Start- finanzierung ist da. Aber wenn es darum geht, in größere Dimensionen
60 vorzustoßen, ist gegen die Übermacht aus dem Silicon Valley bisher kein Kraut gewachsen. Das müsste aber nicht so bleiben, wenn die deutsche Industrie ihre oftmals immense überschüssige Liquidität nicht zum Rückkauf von Aktien einsetzte, sondern in Start-ups investierte. Diese könnten den Mut in die Konzernstrukturen tragen, der oftmals fehlt, um
65 einen echten Sprung in die neue Welt des Internets der Dinge zu wagen. Dafür aber ist jetzt die Zeit, ebenso wie für die Suche nach Mitarbeitern, die Qualifikationen für die Wirtschaftswelt der Zukunft mitbringen. (7) Die Cebit eröffnet einen Blick auf alles, was da kommt. Es ist dieser Wandel, der Cebit und Hannover Messe gedanklich enger miteinander
70 verzahnt, der Messen entstehen lässt, die in schmerzhafte Konkurrenz zur Cebit treten. Noch aber muss jeder nach Hannover, der die IT nicht nur in Teilen betrachtet, sondern als Motor für den ganzheitlichen Wandel von Unternehmen in allen Branchen. Den Weg in die Cloud können sich die letzten Zweifler dort übrigens noch immer weisen lassen.
naar: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2016
noot 1 Cebit: die größte IT-Messe der Welt, die jährlich in Hannover stattfindet noot 2 Silicon Valley: einer der weltweit wichtigsten IT-Standorte, im amerikanischen Staat Kalifornien
Vraag 20 1 punt
Welche Ergänzung passt in die Lücke in Zeile 5?
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Antwoord: A
Vraag 21 1 punt
Was will der Verfasser mit den ersten beiden Absätzen deutlich machen?
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Antwoord: C
Vraag 22 1 punt
Welcher Titel passt zum 3. Absatz?
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Antwoord: D
Vraag 23 1 punt
Welchen?
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Antwoord: C
Vraag 24 1 punt
Welcher Ausruf passt zum 5. Absatz?
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Antwoord: D
Vraag 25 2 punten
Welke twee concrete acties moet de Duitse industrie ondernemen volgens deze regels?
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- investeren (in start-ups) (1)
- werven van (goed) (gekwalificeerd/opgeleid/‘toekomstbestendig’) personeel / het personeel van de toekomst (1)
Vraag 26 1 punt
Wie urteilt der Verfasser über den Nutzen der Cebit?
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Antwoord: C
Tekst 7 Unterleuten
Het volgende fragment komt uit de roman Unterleuten van Juli Zeh. Hoofdpersoon is Konrad Meiler. Hij is onderweg naar een afspraak met een zekere Linda Franzen in het dorp Unterleuten.
Als Mizzie noch verlangt hatte, dass nach drei Stunden am Steuer eine Pause einzulegen sei, pflegte Meiler trotz Hunger, Müdigkeit oder voller Blase so lange aufs Gas zu drücken, bis sie ihr Ziel ohne Unterbrechung erreichten. Seit Mizzie
- er hatte noch immer kein Wort dafür, denn sie war weder tot noch krank noch in einen anderen Mann verliebt
- seit Mizzie also nicht mehr auf dem Beifahrersitz saß, hielt er sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung und beachtete die Drei-Stunden- Vorschrift. Konrad Meiler mochte Regeln, solange er sich selbst aussuchen konnte, welche er befolgte. An einer Raststätte bei Gera trank er Milchkaffee, bei Magdeburg aß er einen Rostbraten mit Rotkohl und Kartoffeln, der gar nicht übel schmeckte. Während er das Fleisch kaute, schaute er durch die Scheibe auf bunte Spielgeräte, an denen die Kinder gestresster Urlauber turnten. Die vielen staubigen Kombis mit Dachboxen und Fahrradträgern auf dem Parkplatz ließen Meilers silbern glänzenden Mercedes Roadster wie einen Fremdkörper wirken. Die Außentemperatur wurde mit 32 Grad angegeben. Ab 30 Grad gönnte er sich mittags ein Weizen. Als er am Morgen in Ingolstadt aufgebrochen war, hatte er sich vorgenommen, bis Bayreuth zu wissen, was er hier tat. Bei Leipzig hatte er noch keine Ahnung gehabt, und jetzt saß er ohne einen blassen Schimmer in der Nähe von Magdeburg. Dass er im Auto nach Berlin fuhr, um einen Kunden zu treffen, war nichts Besonderes. Er stand lieber im Stau, als in einem überheizten oder unterkühlten ICE auf das Beheben einer Signalstörung zu warten. Aber das Kundengespräch war erst für den kommenden Vormittag angesetzt, und Meiler war nicht der Typ, der einen Tag früher in die Hauptstadt reiste, um ins Theater zu gehen. Das Navigationsgerät nannte als Zielort den Namen eines gottverlassenen
Nests in der Prignitz. Dort lebte eine Frau, mit der er eigentlich nichts zu tun haben wollte. Während der letzten Etappe seiner Fahrt sah Konrad Meiler dabei zu, wie die Landschaft sich selbst abschaffte. Wälder zogen sich zurück, Hügel ebneten sich ein, Flüsse versandeten, Farben bleichten aus. Er hasste Preußen. In Bayern gab es Berge und Täler, Wälder und Felder, Flüsse und Ufer. Der Himmel war der Himmel, und die Erde war die Erde. In Preußen machte der Sand jede Landschaft unmöglich. Der Sand ließ Anhöhen und Senken ineinanderrutschen. Der Sand verwischte die Horizonte. Der Sand entzog dem Himmel das Blau und den Bäumen das Grün. Er ließ Mauern einsinken und schluckte halbe Dörfer. Der Sand machte die Seen trübe und die Menschen blass. Den Rest erledigten gelbes Steppengras und Kiefern. Als das Navigationssystem ihn anwies, die nächste Ausfahrt zu nehmen und sich Richtung Plausitz zu halten, war er so lange überzeugt, dass er einfach auf der Autobahn bleiben und weiter Richtung Berlin fahren würde, bis seine linke Hand dann doch den Blinker setzte, der linke Fuß die Kupplung trat und die rechte Hand vom fünften in den vierten und dann in den dritten Gang schaltete, um den Mercedes sicher durch die enge Kurve zu bringen. Im Grunde blieb ihm nichts anderes übrig. Er hatte sein Kommen zugesagt, und das Einhalten von Verabredungen gehörte zu den vielen Selbstverständlichkeiten in Meilers Leben. Erst hatte die Frau ihm gemailt, an seine Firmenadresse, die sich über die Homepage von Result International leicht herausfinden ließ. An der Geschwindigkeit, mit der sie von »Sehr geehrter Herr Meiler« und »Mit freundlichen Grüßen« zu »Hallo Konrad« und »Liebe Grüße« überging, erkannte er, dass sie nicht älter als dreißig sein konnte. Vielleicht war sie vierundzwanzigeinhalb. Philipp, sein jüngster Sohn, war vierundzwanzigeinhalb. Meiler staunte, dass er das überhaupt wusste. Dann rief sie auf seinem Privatanschluss an, obwohl die Nummer nicht mehr im Telefonbuch stand, seit Philipp zum ersten Mal verschwunden war. Meiler hatte in der Presse gelesen, dass deutsche Behörden Datensätze verkauften, aber das war ihm immer wie eine Übertreibung von Bürgerrechtshysterikern erschienen. Linda Franzen traute er zu, die Handynummer des Papstes herauszufinden, wenn sie die brauchte. Am Telefon klang ihre Stimme nach einer Frau, die wusste, wie man Charme für eigene Zwecke einsetzt. Meiler war sicher, dass sie überdurchschnittlich gut aussah. Man musste kein Psychologe sein, um Franzens starken Willen hinter dem freundlichen Singsang zu spüren. Obwohl sie zweifellos mit einem festen Freund zusammenlebte, sagte sie nicht, »wir wünschen uns« oder »unser Anliegen wäre«. Sie sagte »ich plane«, »ich brauche«, »ich muss«.
Vraag 27 4 punten
Geef van elk van de volgende beweringen aan of deze wel of niet overeenkomt met het fragment.
1 Hoewel Meiler het zelf overbodig vond, hield hij tijdens lange autoritten met Mizzie elke drie uur een tussenstop.
2 Een aantal mensen op de parkeerplaats van het wegrestaurant vergaapt zich aan Meilers auto.
3 Meiler is met een goed doordacht plan op reis gegaan.
4 Meiler vindt het Beierse landschap afwisselend.
5 Op het laatste moment besluit Meiler een andere afslag te nemen dan zijn navigatiesysteem aangeeft.
6 Meiler pleegt afspraken altijd na te komen.
7 Het e-mailcontact tussen Meiler en Linda Franzen is informeler geworden.
8 Meiler schat Linda Franzen in als een vrouw die krijgt wat ze wil. Noteer achter elk nummer op het antwoordblad ‘wel’ of ‘niet’.
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- 1 niet 2 niet 3 niet 4 wel 5 niet 6 wel 7 wel 8 wel indien acht goed (4) indien zeven goed (3) indien zes goed (2) indien vijf goed (1) indien minder dan vijf goed (0) (4)
Tekst 8
Eine Heimat zu haben, zu wissen, woher man kommt, wo man sich akzeptiert und sicher fühlt, gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. In Deutschland, wo mehr als 70 Jahre nach dem völkischen Wahn der Nationalsozialisten gerade wieder rechte Ideologen dumpfe Parolen schreien, wollen viele
- auch junge
- Menschen wissen, welches Gefühl der Verbundenheit zu einer modernen Gesellschaft passt. Wie lässt sich die innere Distanz zu Deutschland, wie das schlechte Gewissen, das Deutsche wegen des Holocausts oft gerade im Ausland deutlich spüren, mit neuer Heimatliebe vereinbaren? Wie trennt man eine private Sehnsucht nach Zugehörigkeit, Wärme und Wurzeln von den Versuchen, daraus eine kollektive politische Identität zu formen, die andere Menschen ausschließt? Ein Heft über Heimat, das haben wir bei der Arbeit an dieser SPIEGEL-WISSEN-Ausgabe deutlich gespürt, ist immer ein Heft über die schwierige deutsche Geschichte und Gegenwart.
naar: Der Spiegel-Wissen, december 2016
Vraag 28 1 punt
Mit welcher Frage hat die Spiegel-Redaktion gerungen?
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Antwoord: C
Tekst 9 Und keiner geht hin
Und keiner geht hin
(1) In der Bundeswehr geht der Nachwuchs aus. Noch reicht die Bewerberzahl für den freiwilligen Wehrdienst. Aber wenn die Streitkräfte wirklich die Wahl haben wollen, wen sie da an Waffen ausbilden, wird es mehr brauchen als die neuen Werbe- kampagnen, welche die Verteidigungsministerin veranlasst hat
- aus guten Gründen: Die alten waren doch ein wenig grobschlächtig und ein beliebtes Spielfeld für Satiriker. (2) Immer wieder wird die Idee ins Spiel gebracht, zur Lösung der Personalnot die Wehrpflicht wieder einzuführen. Der Zwang zum Dienst an der Waffe ist, entgegen landläufiger Annahme, ja nicht abgeschafft, sondern nur ausgesetzt. Zuletzt hat der Reservistenverband die Rückkehr zur Wehrpflicht gefordert, und zwar als Reaktion auf die Terroranschläge von Paris. Das freilich wäre eine Panikreaktion und unnötig dazu, ebenso wie der ewige Wunsch, die Armee auch im Inland einzusetzen. Der Schutz vor inneren Bedrohungen ist Sache der Polizei, und sie macht sie gut. (3) Der Bundeswehr wäre weit mehr geholfen, wenn sie nicht mit wechselnden Aufgaben überfrachtet würde. Wer sie auf einseitige Weise zur Armee im Einsatz umreformiert und sich dann fragt, warum die Fähigkeit zur Verteidigung des Landes gelitten hat
- der muss sich nicht wundern, wenn der Nachwuchs fortbleibt.
naar: Süddeutsche Zeitung, 22.12.2015
Vraag 29 1 punt
Was kann man aus dem 1. Absatz schließen?
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Antwoord: B
Vraag 30 1 punt
Welche Aussage über den Verfasser ist richtig?
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Antwoord: D
Tekst 10 Studieren zu viele?
Studieren zu viele? Ja, sagt Anant Agarwala (1) Um dem Vorwurf des Kulturpessimismus vorzugreifen: Nein, ich möchte nicht zurück in die vermeintlich gute alte Zeit. Als Universitäten sich nur den wenigsten eines Jahrgangs öffneten, Abschottungsanstalten
5 für die Oberschicht waren, weitgehend frauen- und migrantenfrei.
(2) 32 studieren heute zu viele
- fast vier von fünf Abiturienten. Abitur = Studium, diese Gleichung wird nicht mehr hinterfragt, ganz so, als handele es sich um ein Naturgesetz. Dabei ist sie bloß Ausdruck eines Zeitgeistes, der allein akademische Bildung gesellschaftlich anerkennt.
10 Das kann böse Folgen haben
- für den Einzelnen, die Hochschulen und langfristig auch für die Gesellschaft. (3) Heute studieren in Deutschland 2,8 Millionen Menschen, fast eine Million mehr als vor zehn Jahren. Diese Demokratisierung der höheren Bildung basiert auf einer unschönen Annahme: Wer nicht studiert, gilt als
15 weniger wert: Wie, du machst nur eine Ausbildung? Als sei das etwas Schlechtes. (4) Der gesellschaftliche Druck, häufig ausgeübt von den Eltern, bringt viele an die Unis, die sich dort nicht wohlfühlen. Weil ihre eigentlichen Talente brachliegen, während sie sich durch Vorlesungen quälen und
20 schließlich, nach verhauenen Klausuren, frustriert aufgeben (derzeit bricht fast jeder Dritte sein Studium ab). Beginnen sie dann eine Berufs- ausbildung, haben sie nicht nur viel Zeit verloren, sondern auch Selbstvertrauen. Dabei war ein Studium nur die falsche Wahl. (5) Die Hochschulen ächzen ihrerseits unter dem Druck der Studenten.
25 Sie müssen Brückenkurse anbieten, um vermeintlich „hochschulreife“ Menschen auf ein studierfähiges Niveau zu bringen. Das kostet Geld und Ressourcen, die andernorts fehlen. Heute kümmert sich ein Professor im Schnitt um 72 Studenten. (6) Und auch die Wirtschaft profitiert nicht vom Studentenberg. Studien
30 sagen einen nur schwach wachsenden Bedarf an Akademikern voraus, praxisorientierte Facharbeiter fehlen schon jetzt. Die Argumente für ein Studium
- es schütze vor Arbeitslosigkeit, garantiere ein besseres Gehalt
sind daher nur bedingt richtig. Klar, Ärzte oder Ingenieure verdienen besser als Facharbeiter; aber viele andere Akademiker weniger als ein
35 Meister. Oder haben Jobs, für die sie überqualifiziert sind.
(7) Ein Studium also als alternativlos anzusehen
- dieser Mode möge kein Abiturient blindlings nachrennen.
Nein, sagt Thomas Kerstan (8) Zugegeben, bei der Zahl von 2,8 Millionen Studenten kommt man ins
40 Grübeln. 2005 waren es erst zwei Millionen. Inzwischen beginnen mehr junge Leute ein Studium als eine Berufsausbildung. Brauchen wir wirklich so viele Akademiker? Verliert die Wirtschaft dadurch dringend benötigte Fachkräfte? (9) Berechtigte Fragen
- auf den ersten Blick. Schaut man genauer hin,
45 zeigt sich: Die „Akademikerschwemme“, seit Jahren ausgerechnet von saturierten Akademikern beschworen, wird regelmäßig vom Arbeitsmarkt aufgesaugt. Wer sich für ein Studium entscheidet, muss nicht vom „Akademisierungswahn“ besessen sein, sondern handelt durchaus rational: Der durchschnittliche Hochschulabsolvent ist seltener arbeitslos
50 als der Absolvent einer Berufsausbildung, und er verdient mehr. Warum sollte man Schulabgänger vom Studium abhalten? (10) Auch Unternehmen stellen die Jungakademiker gern ein. Nicht von Fürsorge getrieben, sondern von Gewinnstreben. Da scheint doch etwas zu funktionieren
- unserer Wirtschaft geht es so gut wie lange nicht.
55 (11) Probleme gibt es natürlich: Zu viele brechen das Studium ab. Und viele Betriebe können ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen. Ein Vorteil der deutschen Berufsausbildung droht zu erodieren: die enge Verbindung von Theorie und Praxis. (12) Das kann man verhindern: Die Berufs- und Studienorientierung in
60 den Schulen muss ausgebaut werden, damit der Nachwuchs nicht blind in ein Studium stolpert, das nicht zu ihm passt. Betriebe müssen ihre Ausbildung attraktiver machen. Die Berufsschulen und Ausbildungsstätten müssen zu modernen Berufslaboren werden. Und wir sollten bei der Hochschulförderung umsteuern. Rund zwei Drittel studieren an Unis, nur
65 ein Drittel an Fachhochschulen. 39 wäre das umgekehrte Verhältnis, denn die wenigsten haben das Ziel, später in der Wissenschaft zu arbeiten. Immerhin, es bewegt sich was: Neun Prozent der Studienanfänger entscheiden sich heute für ein duales Studium, das die praktische Ausbildung im Betrieb mit der theoretischen an der Hochschule
70 verbindet. Doppelt so viele wie in den vergangenen Jahren.
(13) Wer etwas verändern will, sollte an diesen Stellschrauben drehen. Die Akademisierung zu beklagen ist hingegen ebenso widersinnig wie folgenlos.
naar: www.zeit.de, 16.10.2017
Vraag 31 1 punt
Was beabsichtigt Anant Agarwala mit dem 1. Absatz? Er will vermeiden, dass der Leser ihn
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Antwoord: B
Vraag 32 1 punt
Welche Ergänzung passt in die Lücke in Zeile 6?
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Antwoord: D
Vraag 33 1 punt
Was ist der Kern des 2. Absatzes?
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Antwoord: B
Vraag 34 2 punten
Ten aanzien van welke twee aspecten?
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- werkgelegenheid / kansen op de arbeidsmarkt (1)
- salaris (1)
Vraag 35 1 punt
Was geht aus dem 5. Absatz hervor?
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Antwoord: D
Vraag 36 1 punt
Was spricht aus diesem Satz?
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Antwoord: A
Vraag 37 2 punten
Geef van elk van de volgende beweringen aan of deze wel of niet overeenkomt met de regels 39-51. Thomas Kerstan schrijft dat
1 het aantal studenten de laatste jaren fors is gestegen.
2 er voldoende banen beschikbaar zijn voor academici.
3 een universitaire studie veelal een weloverwogen keuze is. Noteer achter elk nummer op het antwoordblad ‘wel’ of ‘niet’.
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- 1 wel 2 wel 3 wel indien drie goed (2) indien twee goed (1) indien minder dan twee goed (0) (2)
Vraag 38 1 punt
Met welke alinea uit het pleidooi van Anant Agarwala lijkt dit in tegenspraak? Noteer het betreffende alineanummer.
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- (alinea) 6 (1)
Vraag 39 1 punt
Welche Ergänzung passt in die Lücke in Zeile 65?
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Antwoord: D
Bron: College voor Toetsen en Examens, centraal examen vwo Duits 2021, tijdvak 2. Afbeeldingen en de exacte opmaak staan in het originele examen: https://www.examenblad.nl/2021/vwo/documenten/cse-2/vw-1004-a-21-2-o
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Veelgestelde vragen
Hoeveel vragen heeft het eindexamen Duits vwo 2021, tijdvak 2?
Het centraal examen Duits vwo 2021, tijdvak 2 telt 39 vragen. Alle vragen vallen onder lezen.
Wat zijn de antwoorden van het examen Duits vwo 2021, tijdvak 2?
Op deze pagina staat bij elke vraag het antwoord uit het officiële correctievoorschrift van het College voor Toetsen en Examens, met de punten per onderdeel. Bij meerkeuzevragen staat de juiste letter erbij.
Waar vind ik het correctievoorschrift van Duits vwo 2021, tijdvak 2?
Het correctievoorschrift staat op examenblad.nl, de site van het College voor Toetsen en Examens (https://www.examenblad.nl/2021/vwo/documenten/cse-2/vw-1004-a-21-2-c).
Hoe oefen ik met het examen Duits vwo 2021, tijdvak 2 en krijg ik feedback?
Vraag je docent om het examen als oefentoets klaar te zetten in ToetsChecker. Je maakt het op papier of online, en het AI-model kijkt het na volgens het correctievoorschrift, met feedback per vraag. Je docent geeft het resultaat daarna vrij.